Am Samstag und Sonntag kürte der KVA Volleyball Weimar-Apolda wieder die Sieger der traditionelllen Nussknacker-Turniere. Den Anfang machten am Samstag die Mixed-Teams. Hier setzte sich der Sieger des Jahres 2008 nach 1-jähriger Durststrecke wieder durch: nach 4 siegreichen Spielen konnten die Spielerinnen und Spieler von Agfa Gera den Nussknacker-Pokal entgegennehmen.
Am Sonntag wurden die Turniere der Männer und Frauen ausgerichtet. Nach 4 Siegen in 4 Spielen (Modus: "Jeder-gegen-Jeden") setzten sich die favorisierten Landesklasse-Volleyballerinnen des VC Schloss Apolda durch. Damit gelang ihnen eindrucksvoll die Titelverteidigung. Bei den Männern
setzten sich nach doppelter Gruppenphase ebenfalls die Volleyballer des VC Schloss Apolda (Landesklasse) durch. Auch wenn sie auf dem Weg zum Pokalerfolg mit mehr Gegenwehr ihrer Gegner zu kämpfen hatten als ihrer weiblichen Vereinskolleginnen, triumphierten die "Schloss-Männer" letztlich deutlich und auch verdient.
Stefan Beutler
Schloss Apolda drückte den traditionellen Nussknacker-Pokalturnieren der Freizeit-Volleyballer den Stempel auf. Bei Damen und Herren gingen die Siege gestern in die Glockenstadt. Nur im Mixed war Gera besser.
Bad Sulza. Die Volleyballer von Schloss Apolda räumten gestern bei den Nussknacker-Pokalturnieren der Damen und Herren in Bad Sulza doppelt ab. Ausgeschrieben sind diese Wettbewerbe für Spieler bis zur Landesklasse, und das nutzten die Glockenstädter aus. Sie schickten junge, eingespielt wirkende Truppen auf die drei Felder der Toskana-Schulsporthalle. Die Schloss-Herren hatten in der Vorrunde schon eine Art "vorgezogenes Endspiel" gegen den Titelverteidiger "Old Tigers" aus Jena, ein Team mit älteren, ehemals höherklassig aktiven Haudegen. Beide gewannen je einen Satz, Apolda hatte mit 27:23 Ballpunkten aber knapp die Nase vorn. Damit war Schloss vorn und gab sich in der Endrunde mit den anderen beiden Gruppensiegern keine Blöße mehr: Jeweils 2:0 gegen Eckartsberga und die "Gummibärenbande" aus Jena. Noch klarer fiel das Ergebnis bei den Damen aus, wo Schloss seinen Titel im Modus jeder gegen jeden mit vier 2:0-Siegen verteidigte. Den meisten Spaß hatten hier allerdings die "Weimarer Springmäuse": Die routinierten Kreisklasse-Spielerinnen des VfL waren unter diesem Namen angetreten -allerdings nur zu fünft, sie mussten sich jeweils eine Spielerin bei der Konkurrenz "borgen". Die vier Niederlagen kratzten nie an ihrer guten Laune. Auch am Samstag im Mixed-Wettbewerb hätte Schloss triumphieren können. "Mit einem richtig guten statt zwei gleichstarken Teams hätten sie Gera gefährlich werden können", glaubt Turnier-Organisator Stefan Beutler.
So aber setzten sich die "Agfa"-Spieler von der Elster vor den Dorndorfer "Netzrollern" durch, die früher die Breitensport-Liga dominierten und inzwischen ein wenig in die Jahre gekommen sind. Die Apoldaer "Schlossgeister" wurden hier Dritte. Beachtlich: Der HSV Weimar mit Trainer Wolfgang Traut schickte eine der jüngsten Mannschaften ins Rennen, die gute Ansätze zeigte und sich mit Platz sieben respektabel schlug.
Michael Grübner / 13.12.10 / TA